• Barbara Zanzinger

4 Methoden für den geglückten Redeeinstieg

Aktualisiert: 1. Dez 2017


Bereits die ersten Sekunden Ihres Auftritts entscheiden über die Haltung Ihres Publikums Ihnen gegenüber. Werden Sie als sympathisch, souverän, humorvoll oder kompetent wahrgenommen? Wecken Sie Interesse? Sind Sie unterhaltsam und spricht Ihr Thema tatsächlich an? In den ersten Sekunden entscheidet sich, ob die Aufmerksamkeit Ihres Publikums bei Ihnen bleibt oder ob sie abdriftet. Für den Einstieg empfehle ich grundsätzlich der Devise zu folgen: Anders als erwartet. Das erfordert Vorbereitung, Kreativität und ein wenig Mut, sich abzuheben. Hier meine 4 Tipps, die Sie gut ankommen lassen.

  1. Beginnen Sie mit einer Geschichte

In Bezug auf Geschichten unterscheiden sich die Erwachsenen kaum von den Kindern. Eine Geschichte zieht uns sofort in ihren Bann, auch, weil sie uns mit allen Sinnen erfasst. Sie entführt uns in eine andere Welt. Wichtig ist, dass die Geschichte eine Botschaft trägt, die für die Menschen im Publikum von Relevanz ist. Vielleicht handelt es sich um ein Misserfolgserlebnis, das zum Umdenken anregte, vielleicht zum Lernen aus Fehlern. Vielleicht ist es eine Geschichte von einer Kundenbegegnung der besonderen Art. Vielleicht ist es eine Geschichte aus der eigenen Familie. Je wahrer und authentischer die Geschichte ist, umso mehr zieht sie die Zuhörer in ihren Bann. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wenn ich Geschichten erzähle, die etwas von mir preisgeben und gleichzeitig eine Lösung, vielleicht einen Appell aufzeigen, dann entsteht eine ganz persönliche Verbindung zwischen dem Redner und dem Publikum.

  1. Provozieren Sie oder Bringen Sie zum Lachen

Provokation gibt nicht immer Anlass zum Lachen. Im Grunde spreche ich hier zwei Methoden an, die der Devise «anders als erwartet» nahe stehen. Provokation ist ein Mittel, das zum Aufwecken, manchmal zum Aufrütteln einlädt. Eine Provokation kann insofern ganz bewusst zu weiteren Diskussionen anregen und in jedem Fall zu einem Perspektivenwechsel animieren.Die heitere Variante ist der humorvolle Einstieg. Er macht sich gut, wenn das Publikum bereits Ermüdungserscheinung zeigt oder die Atmosphäre ins ernste, rationale oder gar sorgenvolle abgleitet. Lachen weckt den Geist und bringt wieder Bewegung in den Körper.

  1. Stellen Sie eine Frage

Eine der häufig angewandten und in der Regel auch einfacher umzusetzenden Methoden ist der Einstieg mit einer oder mehreren Fragen. Die Frage spricht persönlich an und hat einen auffordernden Charakter. Unser Gehirn springt umgehend an, um die Antwort parat zu haben.

  1. Malen Sie ein Bild

Ja, regen Sie Ihre Zuhörer an, sich ein inneres Bild wachzurufen. Dazu können Sie selbst auf eine bildhalfte Sprache zurückgreifen, so auch Metapher. Sie können auch mit Formulierungen zum Wachrufen innerer Bilder animieren. So z.B.: "Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Wartebereich eines Flughafens. Sie beobachten .......- Machen Sie sich ein Bild vor der folgenden Situation, die Sie sicherlich kennen...." Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem nächsten Auftritt, der Ihr Publikum von Beginn an faszinieren wird.


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Barbara Zanzinger

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